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THEMA: Mobilfunk & Gesundheit

Sehr geehrte Damen und Herren! Wir wohnen in Wien, direkt neben Fußballplatz Donaufeld (Fultonstrasse) im Dachgeschoß, wo schon länger ein…   von Margit, 26.09.2017
Sehr geehrte Frau Margit!Alle Mobilfunkstationen sind im Senderkataster unter senderkataster.at eingetragen. Die maximalen Gesamtsendeleistungen dazu werden ebenfalls ausgewiesen. Der grenzwert für den maximalen Leistungsfluss beträgt…
Sehr geehrte Damen und Herren! Wir wohnen in Wien, direkt neben Fußballplatz Donaufeld (Fultonstrasse) im Dachgeschoß, wo schon länger ein Handymast besteht. Dieser Mast wurde jetzt um einige "Sender " erweitert. Wie kann ich erfahren wieviel Strahlung er von sich gibt, was sind die Höchstgrenzwerte und wer kontrolliert diese?   von Margit, 26.09.2017

Sehr geehrte Frau Margit!
Alle Mobilfunkstationen sind im Senderkataster unter senderkataster.at eingetragen. Die maximalen Gesamtsendeleistungen dazu werden ebenfalls ausgewiesen. Der grenzwert für den maximalen Leistungsfluss beträgt - je nach Sendefrequenz - zwischen 4 und 10Watt/m². Für die Kontrolle der Einhaltung sind die Fernmeldebüros der Obersten Fernmeldebehörde zuständig.
Mit besten Grüßen,
Ihr Bürgerforum-Team
Ist es schädlich sich nahe an der Technik von den Antennen zu befinden? Damit ist gemeint wenn ich bis auf…   von MontageNinjas, 28.06.2017
Lieber Montage Ninja, im Mobilfunk gibt es verschiedenen Antennen, die auch je nach System (GSM, UMTS, LTE; Richtfunk für interne Datenübertragung) mit unterschiedlichen Sendeleistungen betrieben werden.…
Ist es schädlich sich nahe an der Technik von den Antennen zu befinden? Damit ist gemeint wenn ich bis auf einen Meter zu der Elektronik auf dem Obersten Stück der Antenne gelange, ist es dann schädlich (Unfruchtbarkeit vielleicht?) . Ich habe nämlich immer etwas Angst wenn ich zu Nahe an einem dieser Satelitenschüssel oderso auf dem Höchsten punkt bin...   von MontageNinjas, 28.06.2017

Lieber Montage Ninja,
 
im Mobilfunk gibt es verschiedenen Antennen, die auch je nach System (GSM, UMTS, LTE; Richtfunk für interne Datenübertragung) mit unterschiedlichen Sendeleistungen betrieben werden. Die meisten Antennen im Mobilfunkbereich sind sogenannte Panelantennen, die nur in eine Richtung senden (dh seitlich, oben, unten und an der Rückseite kaum etwas). Der Sicherheitsabstand, der einzuhalten ist, hängt von dieser Sendeleistung ab (vergleichbar etwa "wie stark drehe ich das Wasser für den Gartenschlauch auf"). Das FMK hat dazu eine Broschüre gestaltet, die unter http://www.fmk.at/site/assets/files/44752/fmk_brosch_re_vemf_mobilfunk_technik_und_bewertung.pdf kostenlos abgerufen werden kann. Auf Seite 8 sind die Antennen und ihre zugehörigen Sicherheitsabstände für beruflich exponiertes Personal dargestellt. Wenn Sie nur kurz an den Antennen vorbeigehen, sind diese Abstände noch viel geringer. Bei Richtfunk ist es aufgrund der sehr geringen Sendeleistung (und starken Bündelung) so, das wir nur "mechanische" Sicherheitsabstände angeben, um die Antenne nicht zu verrücken bzw. abzudecken, denn dann würde die Verbindung zur Gegenstelle unterbrochen werden.
 
Nach dem aktuellen, gesicherten und belegbaren Stand der Wissenschaft ist keine Beeinträchtigung der Gesundheit bei Einhaltung der Grenzwerte für die Allgemeinbevölkerung zu erwarten (das inkludiert auch den Themenbereich Fortpflanzungsfähigkeit) (siehe Wissenschaftlicher Beirat Funk, http://www.wbf.or.at/mobilfunk/mobilfunk-und-gesundheit/ sowie Ergebnis der jährlichen Studienüberprüfung http://www.wbf.or.at/wbf-expertenforum/expertenforum-2016/expertenkonsens-2016/).
 
Für Satellitenspiegel gilt: dies sind Empfangsantennen, die Energien, die hier zum Einsatz kommen, sind sehr gering. Ein Problem ist nur zu erwarten, wenn die Spiegel z.B. als Aufhängung für Bekleidungsstücke, Ausrüstungsgegenstände etc. zweckentfremdet und dadurch verdeckt werden - hier wird der Fernsehempfang gestört.
mit freundlichen Grüßen
BürgerInnenforumFMK
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie verweisen in Ihren Antworten zum Thema "Handymasten/Gesundheitsbedenken" immer wieder auf das WHO-Factsheet http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf, dieses…   von Wilhelm1234567, 23.04.2017
Sehr geehrter Herr Wilhelm!Die WHO evaluiert ihre Factsheets dann, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Nur weil ein Dokument schon einige Jahre alt ist, bedeutet das…
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie verweisen in Ihren Antworten zum Thema "Handymasten/Gesundheitsbedenken" immer wieder auf das WHO-Factsheet http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf, dieses stammt allerdings aus dem Jahr 2006! Diese Infos müssen also schon längst überholt sein, gibt es nichts Aktuelleres dazu - seitens der WHO? Danke für Rückantwort, beste Grüße, Wilhelm   von Wilhelm1234567, 23.04.2017

Sehr geehrter Herr Wilhelm!
Die WHO evaluiert ihre Factsheets dann, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Nur weil ein Dokument schon einige Jahre alt ist, bedeutet das nicht, dass es "überholt" ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr BürgerInnen-Forum-Team
Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund eines Umzuges wohne ich nun in der Nähe eines Mobilfunkmastes (auf einem Dach montiert).…   von Horn, 05.04.2017
Sie finden hier eine Informationsbroschüre, die Ihre Fragen (insbesondere auf Seite 8) beantworten sollte: http://fmk.at/site/assets/files/44752/fmk_brosch_re_vemf_mobilfunk_technik_und_bewertung.pdfMit besten Grüßen,Ihr Bürgerinnen-Forum-Team 
Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund eines Umzuges wohne ich nun in der Nähe eines Mobilfunkmastes (auf einem Dach montiert). Die Entfernung beträgt rd. 100m, vertikal befindet sich meine Wohnung rd. 7 Meter darunter, horizontal rd. 40 m rechts gelegen. Besteht da ein Gesundheitsrisiko? Die Antenne leistet lt. Senderkataster 100-120W. Des Weiteren will ich Fragen, ob eine massive Ziegelmauer "Strahlungen" dämpft. Vielen Lieben Dank   von Horn, 05.04.2017

Sie finden hier eine Informationsbroschüre, die Ihre Fragen (insbesondere auf Seite 8) beantworten sollte: http://fmk.at/site/assets/files/44752/fmk_brosch_re_vemf_mobilfunk_technik_und_bewertung.pdf
Mit besten Grüßen,
Ihr Bürgerinnen-Forum-Team
 
Hallo, meine Frage betrifft nicht nur das Thema Mobilfunk. Ich wohne in der Nähe des Salzburger Flughafens (Luftlinie ca. 400…   von Susanne Amerdinger, 06.03.2017
Liebe Susanne!  Sendeantennen (welcher Art und für welchen Funkdienst auch immer) kann man sich grundsätzlich wie Glühlampen vorstellen: Wenn man ihnen nicht zu nah kommt,…
Hallo, meine Frage betrifft nicht nur das Thema Mobilfunk. Ich wohne in der Nähe des Salzburger Flughafens (Luftlinie ca. 400 Meter Entfernung vom Tower). Zusätzlich befinden sich auch noch einige Mobilfunkmasten sowie der Radiofernsehsender vom Salzburger Gaisberg sowie der Radiofernsehsender vom deutschen Högl in Sichtweite (diese befinden sich Luftlinie aber doch in einigen 10 Kilometern Entfernung). Ich bewohne eine Dachgeschosswohnung und frage mich nun, ob hier die Werte durch Radar-Navigationsgeräte vom Flughafen und durch Mobilrundfunk bzw. Rundfunkt besonders erhöht sind? vielen Dank   von Susanne Amerdinger, 06.03.2017

Liebe Susanne!  Sendeantennen (welcher Art und für welchen Funkdienst auch immer) kann man sich grundsätzlich wie Glühlampen vorstellen: Wenn man ihnen nicht zu nah kommt, kann man sich auch nicht die Finger verbrennen. Genauso verhält es sich auch mit allen Anwendungen, die Sie in Ihrer Nähe beschrieben haben. Denn in erster Linie senden die Antennen Funkwellen zur Informationsübertragung aus und nicht zur Leistungsübertragung. Bei Mobilfunkantennen gilt im Schnitt daher ein Abstand ab ca. 5m als absolut unbedenklich, "unangenehm" kann es eigentlich nur werden, wenn man die Antenne tagelang umarmen würde (ernst gemeint!).
Was die anderen Funkanwendungen betrifft, kann es durchaus sein, dass der Sicherheitsabstand ein wenig größer sein muss, da beispielsweise TV- und Radiosender mit bis zu 2.500fach höherer Leistung arbeiten. Das bedeutet aber nicht, dass der Sicherheitsabstand um diesen Faktor höher sein muss, da ja die Intensität der Immission mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Bei Sendern dieser Art ist ein Abstand von im Schnitt 25m schon mehr als ausreichend.
Um Ihre Frage also konkret zu beantworten: Natürlich kann man keine Ferndiagnose machen, wir sind uns aber aufgrund Ihrer Beschreibung sicher, dass eine Messung an Ihrem Wohnort keine höheren Messwerte ergeben würde als irgendwo anders im städtischen Gebiet. Und die sind im Schnitt gerade mal weniger als 1 % vom geltenden Grenzwert.
Beste Grüße,
Ihr BürgerInnen Forum-Team
Hallo, wir hätten die Möglichkeit in eine neur Wohnanlage im Kartouschweg 8 4040 Linz zu übersiedeln. In unmittelbarer Nähe befindet…   von Gerald, 27.02.2017
Lieber Gerald!Die Leistung von rund 130 Watt ist im Vergleich etwa zu einem Fernseh- oder Radiosender sehr gering. Hier kommen Leistungen zwischen 60.000 und 250.000…
Hallo, wir hätten die Möglichkeit in eine neur Wohnanlage im Kartouschweg 8 4040 Linz zu übersiedeln. In unmittelbarer Nähe befindet sich aber ein Handymast (Mostnystraße).. Das Schlimmste ist, dass sich unsere Wohnung am Rand des Gebäudes befindet und eben das Kinderzimmer und das Schlafzimmer in die Richtung vom Mast „schauen“. Auf der Seite senderkataster.at haben wir Information gefunden, dass der Handymast mit den Leistungen von 120 bis 140W (Technologien GSM, UMTS/LTE) arbeitet. Ist das wirklich unbedenklich?Sollten wir da irgendwelche Messungen beauftragen? Vielen Dank im Voraus für die Rückmeldung Mfg   von Gerald, 27.02.2017

Lieber Gerald!


Die Leistung von rund 130 Watt ist im Vergleich etwa zu einem Fernseh- oder Radiosender sehr gering. Hier kommen Leistungen zwischen 60.000 und 250.000 Watt zum Einsatz. Unabhängig davon gilt, dass jede Mobilfunkstation so gebaut wird, dass eine Überschreitung des Grenzwertes technisch ausgeschlossen werden kann. Uns ist aber bewusst, dass dies eine sehr komplexe Materie ist, für die natürlich nicht jeder über das entsprechende Fachwissen verfügt und entsprechende Sorgen ernst genommen werden müssen.
Deshalb hat sich auch die Weltgesundheitsorganisation WHO mit diesem Thema auseinander gesetzt und dazu ein eigenes Factsheet publiziert, das Sie hier finden:
http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf
Sollten Sie darüber hinausgehende Informationen benötigen, finden Sie diese auf der Seite des Forum Mobilkommunikation unter www.fmk.at
Mit besten Grüßen,
Ihr BürgerInnenforum-Team
 
 
Hallo! Ich wohne in einer Dachgeschoßwohnung in nahe dem Steinbauerpark 1120 Wien, auf deren Dach sich ein Handymast von A1…   von Tom77, 29.07.2016
Lieber Tom77, wir haben versucht, sie zu telefonisch zu erreichen, da Ihre Frage einige Klärungen, bezüglich des gemessenen Wertes erfordert. Ein Wert von rund 30.000W/m²…
Hallo! Ich wohne in einer Dachgeschoßwohnung in nahe dem Steinbauerpark 1120 Wien, auf deren Dach sich ein Handymast von A1 mit 220-240W Sendeleistung befindet. Dieser Handymast ist von meiner Terasse aus nur WENIGE Meter Luftlinie entfernt. Die gemessenen Strahlungswerte auf der Terasse betragen etwa 29000 bis 35000 ?W/m². Laut einem Mobilfunkexperten ist das doch ein sehr hoher Wert und ich sollte mich daher nicht zu lange auf der Terrasse aufhalten. Man liest im Internet auch sehr oft, dass gerade unterhalb vom Handymast sehr wenig Sendeenergie vorhanden ist. Genau dort messe ich aber den höchsten Strahlungswert auf meiner Terasse. Wie würden Sie diese Werte interpretieren, und kann es tatsächlich gefährlich für die Gesundheit sein? Anbei sende ich Ihnen noch Fotos der gemessenen Werte mit Blick auf den Handymast: https://www.dropbox.com/sh/59d99lnj75w637vz/AAAmBb0--BHjSwCi9T6nAdgla?dl=0&preview=CIMG2284.JPG Vielen lieben Dank vorab für Ihre Antwort!   von Tom77, 29.07.2016

Lieber Tom77, wir haben versucht, sie zu telefonisch zu erreichen, da Ihre Frage einige Klärungen, bezüglich des gemessenen Wertes erfordert. Ein Wert von rund 30.000W/m² ist nicht einmal bei Leistungsübertragung (wohlgemerkt, bei Mobilfunk wird nicht Leistung, sondern Information übertragen) leicht zu erreichen.
Bitte übermitteln Sie uns nochmals Ihre Kontaktdaten, dann setzen wir uns mit Ihnen sehr gerne in Verbindung!
Grundsätzlich ist zu sagen, dass Mobildunkstationen so gebaut sind, dass die WHO-Grenzwerte nicht einmal annähernd erreicht werden - bitte besuchen Sie dazu die Informationsseite http://messwerte.fmk.at/. Sie werden sehen, dass an rund 450 Messpunkten österreichweit der am höchsten gemessene Wert den Grenzwert gerade mal zu 0,9% ausschöpft. Nun kann es natürlich vorkommen, dass in unmittelbarer Nähe höhere Werte gemessen werden, das ist klar, aber selbst dann wird der Grenzwert nicht einmal annähernd erreicht, denn Mobilfunkstationen sind einerseits relativ schwache Sendeanlagen - im vergleich zu Radio- und Fernsehsendern, die mit rund 100.000 bis gut 250.000 Watt senden - und andererseits, wie schon erwähnt, der Aufbau ansich eine Überschreitung der Grenzwerte nichteinmal zufälligerweise oder durch einen Fehler zulässt.
Sie finden sehr umfassende Informationen zum Bau von Mobilfunkstationen und zur Technik unter http://senderbau.fmk.at/
Mit besten Grüßen,
Ihr Bürgerinnen-Forum Team
Wohne in der Nähe eines Handymasten wie hoch ist die Strahlung? Wie schädlich? Danke für die Antwort!   von Sigi, 12.07.2016
Sehr geehrte Sigi! Sie finden unter http://messwerte.fmk.at/ rund 450 Messpunkte in Österreich. Informationen zum Thema "Mobilfunkbasisstationen und Gesundheit" finden Sie im Factsheet der Weltgesundheitsorganisation unter…
Wohne in der Nähe eines Handymasten wie hoch ist die Strahlung? Wie schädlich? Danke für die Antwort!   von Sigi, 12.07.2016

Sehr geehrte Sigi! Sie finden unter http://messwerte.fmk.at/ rund 450 Messpunkte in Österreich. Informationen zum Thema "Mobilfunkbasisstationen und Gesundheit" finden Sie im Factsheet der Weltgesundheitsorganisation unter http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf
Mit besten Grüßen,
das Team des BürgerInnen Forum Mobilkommunikation
Wir wohnen direkt unter einer Mobilfunkantenne, ist das tatsächlig ungefählich?   von Kimba2010, 04.05.2016
Lieber User, ganz abgesehen davon, dass genau unter einer Antennenanlage die Immissionen aufgrund der Antennencharakteristik sehr gering sind, wäre auch eine Position neben der Antennenanlage…
Wir wohnen direkt unter einer Mobilfunkantenne, ist das tatsächlig ungefählich?   von Kimba2010, 04.05.2016

Lieber User, ganz abgesehen davon, dass genau unter einer Antennenanlage die Immissionen aufgrund der Antennencharakteristik sehr gering sind, wäre auch eine Position neben der Antennenanlage (etwa auf einer Dachterrasse gegenüber von einer Anlage) nicht weiter bedenklich (obwohl hier natürlich die Immission höher ist). Das hat damit zu tun, dass Mobilfunk mit sehr geringen Sendeleistungen arbeitet. Im Gegensatz zu beispielsweise Radiosender, die mit Leistungen zwischen ein paar Tausend Watt bis 250.000 Watt betrieben werden, liegen an den Antennen von Mobilfukstationen zwischen 10 und 100 Watt an.
Die zulässigen Grenzwerte werden daher schon knapp neben den Antennen deutlich unterschritten. Unter den Antennen beträgt der Sicherheitsabstand (also der, ab dem der Grenzwert unterschritten wird) sogar nur wenige Dezimeter.
Nähere Informationen zum Thema Mobilfunkstationen & Gesundheit finden Sie auch hier:
http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf
Beste Grüße,
Ihr BürgerInnenforum-Team
Sehr geehrte Damen und Herren! Ich will mit meiner Familie in eine Wohnung in die Rohrgasse 3, 2500 Baden ziehen.…   von Jenniferfr, 09.03.2016
Liebe Jenniferfr!Das BuergerInnenforum verfügt über keine detaillierten Daten zu einzelnen Mobilfunkstationen, sondern kann bei Bedarf über den Senderkatster und natürlich mit Ansprechpersonen bei den Mobilfunkbetreibern,…
Sehr geehrte Damen und Herren! Ich will mit meiner Familie in eine Wohnung in die Rohrgasse 3, 2500 Baden ziehen. Vis a vis ist der Handymast der EVN. Ich bitte Sie, mir die aktuellen Messwerte der Strahlung zu übermitteln. Vielen Dank!   von Jenniferfr, 09.03.2016

Liebe Jenniferfr!
Das BuergerInnenforum verfügt über keine detaillierten Daten zu einzelnen Mobilfunkstationen, sondern kann bei Bedarf über den Senderkatster und natürlich mit Ansprechpersonen bei den Mobilfunkbetreibern, entsprechende Daten erheben.
Allerdings ist der von Ihnen angefragte Standort im Senderkataster nicht verzeichnet.
Das kann im Wesentlichen drei Gründe haben:
*Die Anlage ist keine Mobilfunkanlage
*Die Anlage ist noch nicht in Betrieb
*Die Anlage ist aufgrund eines Fehlers nicht im Kataster verzeichnet
Wir werden daher Rücksprache mit allen drei Netzbetreibern halten um diese Frage zu klären.
In jedem Fall kann man jedoch sagen - egal ob es sich um eine Mobilfunkanlage oder um ein anderes Funksystem handelt - dass die Immissionen von Funkanalgen nicht permanent gemessen werden, da man aufgrund der Beschaffenheit von Sendeendstufe und Antenne genau berechnen kann, welche Werte die Immissionen an welchen Punkten haben.
Konkret wird der Mindestabstand zur Antenne berechnet, der notwendig ist, um die geltenden Grenzwerte nicht zu überschreiten. Das sind bei Mobilfunkstationen, je nach Ausstattung, zwischen 1m und 6m direkt auf Höhe der Antennen. Mobildunkstationen werden deshalb auch so gebaut, dass eine Unterschreitung dieses Abstandes von privaten Personen unmöglich gemacht wird.
Sie können daher in jedem Fall beruhigt sein: Eine Funkanlage die dem Zweck der Daten- und Sprachübertragung dient, bedeutet keinerlei Gefahr.
Mit besten Grüßen,
Ihr BürgerInnen-Forum-Team
Wenn die Strahlungen von Handymasten und Handys tatsächlich so ungefährlich sind, wie Sie in Ihrem Forum behaupten, frage ich mich,…   von MWB, 03.03.2016
Liebe Martha!Die Frage, warum Menschen in der Nähe von Mobilfunkstationen erkranken, geht auf eine Studie von Dr. Oberfeld zurück, der die selbe Frage in einer…
Wenn die Strahlungen von Handymasten und Handys tatsächlich so ungefährlich sind, wie Sie in Ihrem Forum behaupten, frage ich mich, warum es immer wieder zu schweren Krankheitsfällen und Veränderungen der DNA etc. im Umkreis derselben kommt? Und wie wir wissen, ist sich die seriöse und unabhängige und unbestochene Wissenschaft einig, dass diese Strahlen gesundheitlich bedenklich sind.   von MWB, 03.03.2016

Liebe Martha!
Die Frage, warum Menschen in der Nähe von Mobilfunkstationen erkranken, geht auf eine Studie von Dr. Oberfeld zurück, der die selbe Frage in einer Studie klären wollte.
Der Umweltmediziner stellte darin ein erhöhtes Krebsrisiko bei Anrainern einer angeblichen Mobilfunkanlage im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten fest. Allerdings: An diesem Standort gab es nie eine Mobilfunkanlage.
Was Dr. Oberfeld gefunden hatte, war ein so genannter Krebscluster, eine Anhäufung von tragischerweise mehr Krebserkrankungen pro Einwohner als wenn man den Durchschnitt betrachtet. Da seit rund 20 Jahren Österreich flächendeckend mit Mobilfunk versorgt wird und Stationen natürlich aufgrund der geringen Sendeleisteung dort stehen müssen, wo Menschen mobil telefonieren und Internetanschluss benötigen, würde man wohl auch in vielen anderen Krebsclustern tatsächlich eine Station finden, genauso wie in Clustern, wo die Menschen besonders gesund sind, besonders viele Kinder bekommen oder eine besonders hohe Bildung aufweisen.
Nun wäre es natürlich Unsinn, nach solchen Clustern zu suchen, weil wohl jeder annimmt, dass es sich dabei lediglich um Korrelationen, nicht jedoch um causale Zusammenhänge handelt - was  übrigens bei Oberfelds Studie (mit der fehlenden Station) ebenfalls der Fall war.
 
Müssen Handymasten in der Steiermark kommissioniert werden, oder ist es nicht notwendig, dass Nachbarn darüber informiert werden.   von Juliane, 29.02.2016
Hallo Juliane! Es kommt auf den Umfang der Station an. Grundsätzlich sind die Baugenehmigungen Sache der/des BürgermeisterIn und die Bauordnungen sind von Bundesland zu Bundesland…
Müssen Handymasten in der Steiermark kommissioniert werden, oder ist es nicht notwendig, dass Nachbarn darüber informiert werden.   von Juliane, 29.02.2016

Hallo Juliane! Es kommt auf den Umfang der Station an. Grundsätzlich sind die Baugenehmigungen Sache der/des BürgermeisterIn und die Bauordnungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Informationen dazu finden Sie hier: http://senderbau.fmk.at/1/0/52/rahmenbedingungen-fuer-die-behoerde-der-gemeinde.html


Beste Grüße, Ihr BürgerInnen-Forum-team
Hallo ! Ich würde mich interessieren wie viel Strahlung der Mast Brigittenauer Lände/Nordbrücke ausstrahlt, GSM und UMTS/LTE, Kategorie 3. Wir…   von Sunny, 25.02.2016
Liebe Sunny!In den Erläuterungden auf der Seite des Senderkatasters ist nachzulesen, dass die Kategorie 3 bedeutet, dass die Station mit einer maximalen Summe von 100…
Hallo ! Ich würde mich interessieren wie viel Strahlung der Mast Brigittenauer Lände/Nordbrücke ausstrahlt, GSM und UMTS/LTE, Kategorie 3. Wir wohnen im Dachgeschoss und schauen genau auf die Spitze des Senders. Habe jetzt erst erfahren, dass Strahlungen gefährlich sein können und bin jetzt beunruhigt. Wieso darf ein Sendemast mit der Größe vis a vis von einem Wohnbau stehen? Mfg Neuburg   von Sunny, 25.02.2016

Liebe Sunny!
In den Erläuterungden auf der Seite des Senderkatasters ist nachzulesen, dass die Kategorie 3 bedeutet, dass die Station mit einer maximalen Summe von 100 Watt sendet. Das bedeutet, dass die gesamte Anlage eine Leistung von einer alten Glühbirne hat.
Der Grund, warum die Station im Wohngebiet steht ist klar: Stationen werden dort aufgebaut, wo auch telefoniert und im Internet gesurft wird. Alles andere würde nicht funktionieren, da die endgeräte nur sehr geringe Leistungen haben - die Station würde Handys, Smartphones, Internetsticks- und Cubes einfach nicht "hören". Umgekehrt kommen dafür eben auch die Stationen mit so geringen Leistungen aus.
Auch gibt es keinen Grund, beunruhigt zu sein. Lesen Sie bitte dazu die detaillierteren Informationen unter: http://senderbau.fmk.at/1/39/mobilfunk-und-gesundheit.html
Beste Grüße, Ihr BürgerInnen-Forum-Team
Habe mir in Wels direkt neben Handymasten ein Grundstück gekauft. Wie bedenklich ist das für die Gesundheit. Kann ich meine…   von Asis, 21.12.2015
Lieber User Asis!Mobilfunkstationen sind - auch wenn verschiedene Menschen es glauben machen wollen - nicht gesundheitsbedenklich. Warum auch? - Mobilfunkstationen übertragen Informationen und nicht Leistung.Bitte…
Habe mir in Wels direkt neben Handymasten ein Grundstück gekauft. Wie bedenklich ist das für die Gesundheit. Kann ich meine Kinder unbedenklich im Garten spielen lassen . lg   von Asis, 21.12.2015

Lieber User Asis!
Mobilfunkstationen sind - auch wenn verschiedene Menschen es glauben machen wollen - nicht gesundheitsbedenklich. Warum auch? - Mobilfunkstationen übertragen Informationen und nicht Leistung.
Bitte finden Sie hier umfassende Informationen zu diesem Thema:
http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf
Liebes FMK Team, uns würden die letzt gemessenen Werte der Handymasten in Innsbruck Frau HItt STrasse interessieren. Und welcher ABstand…   von sprister, 09.12.2015
Liebe Frau Prister,zu dieser Adresse selbst haben wir derzeit keine Messungen vorliegen. Allgemein gilt aber:Antennen von Mobilfunkanlagen arbeiten wie ein Leuchtturm bzw. eine Stabtaschenlampe, d.h.…
Liebes FMK Team, uns würden die letzt gemessenen Werte der Handymasten in Innsbruck Frau HItt STrasse interessieren. Und welcher ABstand zu den masten als gesundheits unbedenklich gilt. DAnke vorab, Mfg Prister   von sprister, 09.12.2015

Liebe Frau Prister,
zu dieser Adresse selbst haben wir derzeit keine Messungen vorliegen. Allgemein gilt aber:
Antennen von Mobilfunkanlagen arbeiten wie ein Leuchtturm bzw. eine Stabtaschenlampe, d.h. sie senden von dem Ort ihrer Anbringung weg. Wenn Sie daher eine Sendeanlage auf Ihrem eigenen Haus haben, werden Sie nur geringe Immissionen zu erwarten haben. Für den Mobilfunk gibt es in Österreich Personenschutzgrenzwerte, die einen 50-fachen Sicherheitsfaktor für die Allgemeinbevölkerung inkl. besonders schätzenswerter Gruppen wie z.B: Kinder beinhalten. Nach diesen Grenzwerten lassen sich sogenannte Sicherheitsabstände errechnen, die direkt in der Senderichtung der Antennen (d.h. also direkt VOR der Antenne) einzuhalten sind. Selbst bei den "stärksten " Anlagen im dichtverbauten Gebiet liegen diese Abstände bei ca. 5 Metern. Aufgrund der Richtcharakteristik der Antennen wie oben beschrieben lieben diese Abstände z.B. UNTER der Antenne bei ca 1 Meter. Bei Einhaltung dieser Grenzwerte ist keien gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mobilfunk zu erwarten (Wiss. Beirat Funk, Österreich, November 2015). mit freundlichen Grüßen Ihr Bürgerinnen-Forum-Team
Mein erstes Mobiltelefon erhielt ich im Frühjahr 1989 (C-Netz) zur beruflichen Verwendung (ERICSSON-Autotelefon mit großem Akku im Kofferraum). Dieses konnte…   von wozelkak, 07.12.2015
Sehr geehrter Herr W.,wie Sie richtig schreiben, arbeiten moderne Smartphones mit sehr geringen Sendeleistungen und in anderen Frequenzbändern als damals. Die Personenschutzgrenzwerte für Handys/Smartphones liegen…
Mein erstes Mobiltelefon erhielt ich im Frühjahr 1989 (C-Netz) zur beruflichen Verwendung (ERICSSON-Autotelefon mit großem Akku im Kofferraum). Dieses konnte man auch als tragbares Gerät verwenden. Dazu erhielt ich seinerzeit eine gute Einschulung beim Lieferanten, der Fa. Schrack in Salzburg. Dort wurden wir eindringlich darauf hingewiesen, dass man bei Verwendung des Telefons ausserhalb der Autos unbedingt einen Mindestabstand von 1 m zur Antenne des Gerätes einhalten müsse. Grund: Es kann sonst zu Netzhautablösungen in den Augen kommen!!! Interessanter Weise gibt es heute nach meiner Erfahrung keinen Augenarzt, dem dies bekannt ist, obwohl damals Hersteller und Lieferant des Telefons diese Warnung sicherlich nicht aus "Jux und Tollerei" abgegeben haben. Damals betrug die Sendeleistung des Mobiltelefons noch 12 W. Heute arbeiten die Handies im mW-Bereich, dafür aber direkt am Kopf bzw. Ohr der BenützerInnen - also direkt neben einem Auge und das von früher Kindheit an, d.h. ein Leben lang. Ist Ihnen diese Problematik überhaupt nicht bekannt? Hat man da, ev. auch bei der WHO, Fakten unter den Tisch gekehrt? Bitte um Ihre kompetente Stellungnahme. Mit herzlichen Grüßen Kurt Wozelka   von wozelkak, 07.12.2015

Sehr geehrter Herr W.,
wie Sie richtig schreiben, arbeiten moderne Smartphones mit sehr geringen Sendeleistungen und in anderen Frequenzbändern als damals. Die Personenschutzgrenzwerte für Handys/Smartphones liegen bei 2 W/kg (SAR-Wert = spezifische Absorptionsrate). Alle Handys/Smartphones müssen diese Grenzwerte einhalten und werden daraufhin geprüft. Eine Liste der SAR-Werte aller derzeit im Verkauf befindlichen Geräte finden Sie übrigens auf www.fmk.at. Mit der Einhaltung dieser Grenzwerte ist sichergestellt, dass Handys und Smartphones keine gesundheitliche Beeinträchtigung erwarten lassen. Dazu siehe Konsensusbericht 2015 des Wissenschaftlichen Beirats Funk (Österreich, http://www.wbf.or.at/uploads/media/WBF_Konsensus_2015.pdf) und WHO Fact Sheet 193 (2014, http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs193/en/), die in regelmäßigen Abständen alle aktuell vorliegenden internationalen Studien sichten und bewerten. mit freundlichen Grüßen Ihr Bürgerinnen-Forum-Team
Misst dieses Gerät Voltcraft MWT 2G Mikrowellen-Strahlungsgerät unsere Strahlung durch die Handymasten oder brauchen wir hierfür ein anderes Gerät? https://www.conrad.at/de/voltcraft-mwt-2g-mikrowellen-strahlungsmessgeraet-101326.html   von lisabet, 03.12.2015
Liebe Frau L.,dieses Gerät wird Ihnen nach der Beschreibung und den Bewertungen auf conrad.at keine Hilfe sein. Die Messung von Mobilfunksignalen ist aufwendig, wenn Sie…
Misst dieses Gerät Voltcraft MWT 2G Mikrowellen-Strahlungsgerät unsere Strahlung durch die Handymasten oder brauchen wir hierfür ein anderes Gerät? https://www.conrad.at/de/voltcraft-mwt-2g-mikrowellen-strahlungsmessgeraet-101326.html   von lisabet, 03.12.2015

Liebe Frau L.,
dieses Gerät wird Ihnen nach der Beschreibung und den Bewertungen auf conrad.at keine Hilfe sein. Die Messung von Mobilfunksignalen ist aufwendig, wenn Sie ein korrektes und aussagekräftiges Ergebnis haben wollen. Solche Messungen sind nach der in Österreich anzuwendenden Messnorm 50492 durchzuführen, nach der akkreditierte Messinstitute wie beispielsweise der TÜV Österreich oder das Forschungszentrum Seibersdorf arbeiten. Andere Messungen sind nicht empfehlenswert. mit freundlichen Grüßen das Bürgerinnen-Forum-Team
Addieren sich die Sendeleistungen bei mehreren Anbietern an einen Sendestandort (Mast)? Z.B. Anbieter 1 sendet mit 1 mW/m² und Anbieter…   von Interessierter, 30.11.2015
Sehr geehrter Herr U.,wenn es sich um denselben Frequenzbereich handelt, stimmt das. Die Personenschutzgrenzwerte sind frequenzabhängig, daher müssen Immissionen auch auf den jeweiligen Grenzwert der…
Addieren sich die Sendeleistungen bei mehreren Anbietern an einen Sendestandort (Mast)? Z.B. Anbieter 1 sendet mit 1 mW/m² und Anbieter 2 ebenfalls. Heißt das, dass in Summe 2 mW/m² gesendet werden? Also doppelte Strahlungsleistung auf jemanden einwirken?!?   von Interessierter, 30.11.2015

Sehr geehrter Herr U.,
wenn es sich um denselben Frequenzbereich handelt, stimmt das. Die Personenschutzgrenzwerte sind frequenzabhängig, daher müssen Immissionen auch auf den jeweiligen Grenzwert der eingesetzten Sendefrequenz hin bewertet werden. So liegt der Grenzwert bei GS 900 z.B. bei 4,5 W/m², bei UMTS bei 10 W/m². Es handelt sich hier um die Leistungsflussdichte, also grob gesprochen der auftreffenden Energie pro Flächeneinheit. Die Sendeleistung wird in W angegeben, ein Sender würde daher mit z.B. 15 W senden.
mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgerinnen-Forum-Team
Wir überlegen, eine Wohnung zu kaufen und in ca 60-70m Entfernung steht auf einem Hochhaus ein Handymasten der Kategorie 3.…   von snoopy84, 28.09.2015
Je nach Sendeleistung, die zwischen 10 und rund 150 Watt betragen kann, ist in dieser Entfernung in der Hauptsenderichtung mit einem Leistungsfluss von einigen Nanowatt…
Wir überlegen, eine Wohnung zu kaufen und in ca 60-70m Entfernung steht auf einem Hochhaus ein Handymasten der Kategorie 3. Können Sie uns bitte sagen, in welchem Winkel der Masten strahlt bzw funkt? Auf dem Masten sind eine Art Container - können Sie sich vorstellen für was diese sind?   von snoopy84, 28.09.2015

Je nach Sendeleistung, die zwischen 10 und rund 150 Watt betragen kann, ist in dieser Entfernung in der Hauptsenderichtung mit einem Leistungsfluss von einigen Nanowatt bis wenigen Milliwatt pro Quadratmeter zu rechnen. Das bedeutet, dass der von der WHO empfohlene Grenzwert um das 100.000- bis 1.000-fache unterschritten wird. Es besteht daher nicht der geringste Grund für Besorgnis. In den "Containern" ist die Hardware der Mobilfunkstation untergebracht.
Guten Tag! Direkt gegenüber des Schlafzimmers meiner neuen Dachgeschosswohnung in [PLZ] befindet sich ein Sendermast der Kategorie 4 (GMS+UMTS/LTE, Untere…   von RG, 12.09.2015
Die Grenzwerte bei Stationen der Kategorie 4 werden in der Regel schon bei einem Abstand von 5m DIREKT auf Höhe der Antenne unterschritten. Darunter und/oder…
Guten Tag! Direkt gegenüber des Schlafzimmers meiner neuen Dachgeschosswohnung in [PLZ] befindet sich ein Sendermast der Kategorie 4 (GMS+UMTS/LTE, Untere Augartenstr.) etwa 10 m (horizontal) bzw. 8 m (vertikal) von den Dachschrägenfenstern entfernt. Folgende Fragen dazu: -) Wie ist die Strahlungsintensität in diesem Zimmer einzuschätzen? -) Die Wohnung wurde sicher erst errichtet, nachdem der Sendemast angebracht wurde(Dachgeschoßaufbau 2012). Wie wird in so einem Fall sicher gestellt, dass Grenzwerte auch in diesen nachträglich errichteten Wohnungen unterschritten werden? -) In einer von der Kärntner Landesregierung in Auftrag gegebenen Untersuchung ([LINK]) heißt es unter anderem "Trotz der niedrigen Exposition kann auf Basis der vorliegenden Untersuchung nicht ausgeschlossen werden, dass die langfristige Exposition das Wohlbefinden beeinträchtigt. Symptome wie Kopfschmerzen, Tremor, Verdauungsbeschwerden, rasche Erschöpfung und in geringerem Maß auch Beeinträchtigungen des Schlafes zeigen einen Zusammenhang mit der Exposition. Diese Zusammenhänge können nicht auf die Angst vor der Basisstation oder andere bekannte Störvariable zurückgeführt werden." Ich ersuche um eine Stellungnahme Ihrerseits zu dieser Aussage. Vielen Dank und freundliche Grüße, [AUF USERWUNSCH ANONYMISIERT]   von RG, 12.09.2015

Die Grenzwerte bei Stationen der Kategorie 4 werden in der Regel schon bei einem Abstand von 5m DIREKT auf Höhe der Antenne unterschritten. Darunter und/oder darüber beträgt der Abstand zur Unterschreitung wenige cm bis maximal einen halben Meter. Das von Ihnen angesprochene Papier ist aus dem Jahre 2004. Auch die Weltgesundheitsorganisation hat sich mit dem Thema beschäftigt und 2 Jahre später weltweit sämtliche, verfügbare Studien bewertet und in einem eigenen Fasctsheet zusammengefasst. Sie finden das deutsche Originalpapier unter diesem Link: http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf
Wir wohnen ca. 200m Luftlinie von einer Mobilfunk Sendeantenne der Kategorie 4 und 2 entfernt, ist bei uns zu Hause…   von Martin, 12.08.2015
Nein, die "Strahlung" ist in keinem Fall "hoch", ganz im Gegenteil, denn der Gernzewert der Immission wird bei Stationen dieser Kategorie bei eitwa 5m (direkt VOR der…
Wir wohnen ca. 200m Luftlinie von einer Mobilfunk Sendeantenne der Kategorie 4 und 2 entfernt, ist bei uns zu Hause dann die Strahlung sehr hoch?   von Martin, 12.08.2015

Nein, die "Strahlung" ist in keinem Fall "hoch", ganz im Gegenteil, denn der Gernzewert der Immission wird bei Stationen dieser Kategorie bei eitwa 5m (direkt VOR der Antenne, darunter und daneben sind es nur wenige cm!) Abstand schon deutlich unterschritten. Aber selbst wenn die Entfernung nur eben diese 5m betragen würde, wäre das auch kein Problem, da in dem Grenzwert ein 50-facher Sicherheitsfaktor eingezogen ist.
Guten Tag! Bei uns steht ein Mobilfunkmast (UMTS und LTE) in ca. 200 m Entfernung. Seit einigen Tagen hört man…   von Astrid, 22.07.2015
 Danke für Ihre Information. Der betreffende Betreiber war zwischenzeitlich vor Ort und hat die Anlage von einem Servicetechniker überprüfen lassen. Es konnte laut der Rückmeldung…
Guten Tag! Bei uns steht ein Mobilfunkmast (UMTS und LTE) in ca. 200 m Entfernung. Seit einigen Tagen hört man einen ziemlich lauten unangenehm hohen Ton, vor allem nachts! Man kann kaum schlafen! Und den Ton hören alle die im Umkreis wohnen!!! Das fällt doch unter Nachtruhestörung! Ist das normal bzw. wie kann uns geholfen werden?   von Astrid, 22.07.2015

 
Danke für Ihre Information. Der betreffende Betreiber war zwischenzeitlich vor Ort und hat die Anlage von einem Servicetechniker überprüfen lassen. Es konnte laut der Rückmeldung des Servicepersonals  vor Ort kein Geräusch gefunden werden, das dem von Ihnen beschriebenen entspricht und von den Komponenten der Mobilfunkstation ausgehenn würde.
 
Hallo. Ich wohne in der Kaiserstraße einer Dachgeschosswohnung mit Terasse und habe auf dem Dach des Hauses einen Mobilfunksendemast der…   von Mieter mit Dachterasse, 22.07.2015
 Panelantennen wie die in Städten hauptsächlich eingesetzten haben aufgrund ihrer Bauform (brettähnlich) eine sehr starke Richtcharakteristik, dh sie senden ihre Energie fast ausschließlich in die…
Hallo. Ich wohne in der Kaiserstraße einer Dachgeschosswohnung mit Terasse und habe auf dem Dach des Hauses einen Mobilfunksendemast der Kategorie 3. Dieser ist ca. 6-8 m weit entfernt und befindet sich ca. 3 m höher. Wie ist die Strahlungsintensität auf der Terrasse meiner Wohnung einzuschätzen? Die Strahler sind hierbei nicht direkt auf die Terrasse gerichtet, sondern verlaufen parallel dazu. Ist die Strahlung unbedenklich?   von Mieter mit Dachterasse, 22.07.2015

 
Panelantennen wie die in Städten hauptsächlich eingesetzten haben aufgrund ihrer Bauform (brettähnlich) eine sehr starke Richtcharakteristik, dh sie senden ihre Energie fast ausschließlich in die Richtung, in die das "Brett" zeigt - ähnlich wie eine Taschenlampe oder ein Leuchtturm. Unterhalb der Antennen ist daher nur extrem wenig Sendeenergie vorhanden.
Alle Sendeanlagen in Österreich werden vor Errichtung auf Einhaltung der anzuwendenden Personenschutzgrenzwerte überprüft. Dabei wird sichergestellt, dass die Allgemeinbevölkerung nur Bereiche betreten kann, wo eine Einhaltung dieser Grenzwerte garantiert werden. Gerade Flachdachaufbauten werden hier genau geprüft und gegebenfalls werden bauliche oder zutrittshindernde Maßnahmen gesetzt, um dies sicherzustellen.
Guten Tag, in der Wiesenstrasse in Wels befinden sich einige Sendeanlagen A1, unter anderem auch LTE Sender. Laut Messung haben…   von suzi, 20.06.2015
Sehr geehrte Frau P., zu Ihrer Anfrage folgende Antworten:Sie schreiben allgemein von „Messungen“ – dazu wäre es notwendig zu wissen, ob diese Messungen entsprechend den in…
Guten Tag, in der Wiesenstrasse in Wels befinden sich einige Sendeanlagen A1, unter anderem auch LTE Sender. Laut Messung haben wir im Garten 10 000 mikrowatt pro m². Aus diesem Grund dürfen unsere Kinder den Garten nicht nutzen, denn laut GÜLTIGEN Studien wurde ab 200 mikrowat singifikanter Anstieg von Krebs beobachtet, bei 420 Mikrowat Anstieg der Chromosemenbrüchen im Tierversuch, bei 1000 Mikrowatt Veränderungen im EEG und Störungen des Immunsystems, bei 1600 Mikrowatt Unfruchtbarkeit im Tierversuch und Aufmerksamkeitsstörungen bei Schulkindern usw. Auch die Reflex Studie wiesst mehr als deutlich auf karzinogenne Wirkung hin (chronischer Verharmloser der Auswirkungen Prof. Lerchel wurde in diesem Zusammenhang gerade rechtskräftig wegen Verleumdung verurteilt) Ausserdem verstosst die Firma A1 gegen Hausrecht, weil die Emissionen der Sendeanlage durch Wände unseres Hauses durchdringen. Aus diesem Grund ersuche ich A1 um schnelle Aktion und Abbau der Sendeanlage. Sonst müssen wir die ganze Problematik medialisiern und an die öffentlichkeit bringen. Mit freundlichen Grüssen Suzi P   von suzi, 20.06.2015

Sehr geehrte Frau P.,
 
zu Ihrer Anfrage folgende Antworten:
  • Sie schreiben allgemein von „Messungen“ – dazu wäre es notwendig zu wissen, ob diese Messungen entsprechend den in Österreich anzuwendenden Messvorschriften der ÖNORM EN50942 sowie mit welchem Messgerät durchgeführt wurden.  Gerade die Messung von LTE erfordert spezielles Equipment und eine spezielle Messmethode, wie sie von den akkreditierten Messinstituten, aber nicht von beispielsweise Baubiologen durchgeführt werden. Es wäre daher für eine weiterführende Stellungnahme hilfreich, wenn Sie uns den Messbericht zur Verfügung stellen könnten.
  • Zum Messwert in Ihrem Garten: da leider keine Aussage dazu getroffen wurde, ob die Messung eine frequenzselektive Messung oder eine breitbandige Messung war (in dieser wären alle Funkdienste inklusive Radio, Fernsehen, Blaulichtorganisationen, WLANs etc. in einem Summenwert erfasst), können wir nur allgemein anmerken, dass dieser genannte Wert von „10000 Mikrowatt/m²“  0,01 Watt/m² entspricht und damit nur ein Tausendstel des in Österreich verbindlich anzuwendenden Grenzwerts für den Personenschutz ausmacht. Ihre Kinder können unbesorgt im Garten spielen.
  • Die von Ihnen angeführten gesundheitlichen Auswirkungen und Studien halten wissenschaftlichen Bewertungen nicht stand. Jüngste umfassende Bewertungen aller verfügbaren (auch kritischer) Studien im Bereich im Mobilfunk, die durch z.B. SCENIHR für die EU-Kommission, schwedische Strahlenschutzorganisation, aber auch Wissenschaftlicher Beirat Funk des BMVIT etc. durchgeführt wurden, kommen zu dem Schluss, dass unterhalb der o.a. Grenzwerte keine negative Auswirkung auf die Gesundheit zu erwarten ist. Die SCENIHR-Stellungnahme 2015 auf Deutsch finden Sie hier (offizielle Zusammenfassung): http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/docs/citizens_emf_de.pdf
  • Bei elektromagnetischen Feldern wie es die Funkfelder des Mobilfunks sind, handelt es nicht um unzulässige Immissionen auf Nachbargrund – ein „Verstoss gegen das Hausrecht“ durch die „Emissionen der Sendeanlage“ ist somit nicht gegeben. Die Lizenzen für die Funkfrequenzen des Mobilfunks wurden seitens der Republik in mehreren
    Frequenzauktionen den Mobilfunkbetreibern zur exklusiven Nutzung zur Verfügung gestellt.
  • Die von Ihnen erwähnten Informationen werden von den Vertreibern sehr selektiv ausgewählt und in angstmachender Weise aufbereitet. Andere als kritische Ergebnisse werden dabei  ausgeklammert, Reproduktionsstudien mit anderem Ausgang ignoriert und Aktualisierungen, die nicht ins Negativbild passen, verschwiegen.  Allerdings sind diese Personen nie bis kaum auf den internationalen Wissenschaftsveranstaltungen präsent, wo es die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit vielen aktiven Forschern gibt, und sie stellen sich auch nicht der Diskussion. Angst kann jedoch wirklich krankmachen (siehe http://www.who.int/peh-emf/publications/facts/fs304/en/), weshalb diese Vorgangsweise auch mehr als bedenklich ist. Die Bewertung des komplexen Themas „Mobilfunk und Gesundheit“ kann aufgrund der nötigen Expertisen nicht von einer Einzelperson, sondern sinnvoll nur von einem interdisziplinär zusammengesetzten Gremium bewertete werden, wie es beispielsweise die WHO (Weltgesundheitsorganisation und ihre Unterorganisationen), internationale und nationale Gremien (in Österreich z.B. der Wissenschaftliche Beirat Funk) sind. Sie alle kommen auch in den jüngsten Bewertungen – wie oben beschrieben – zum Schluss, dass bei Einhaltung der internationalen Grenzwerte keine negative Auswirkung auf die Gesundheit zu erwarten ist. Bitte lesen Sie dazu auch http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs193/en/, http://www.who.int/peh-emf/publications/facts/ehs_fs_296_german.pdf und http://www.who.int/peh-emf/publications/facts/fs304/en/
 
Mit freundlichen Grüßen, das Bürgerforum-Team

Guten Tag was sagen Sie zu den athermischen Wirkungen der Mikrowellenstrahlung ( Handy, Wlan, Sendemasten), die in der Studie der…   von Hülya7171, 24.05.2015
Wir kennen zwar keine Studie von Oberfeld et. al. aus dem Jahr 2005, jedoch hat Oberfeld et. al. einen Versuch im Jahr 2005 in einer…
Guten Tag was sagen Sie zu den athermischen Wirkungen der Mikrowellenstrahlung ( Handy, Wlan, Sendemasten), die in der Studie der Landesregirung 2005 (Oberfeld, Schimke, Bernatzky, Gernot) publiziert wurden und wo "Signifikante Veränderungen unterschiedlicher EEG-Parameter, verschiedene vegetative und zentralnervöse Störungen" dokumentiert sind ? http://iddd.de/umtsno/LRSalzburgStudie.doc Danke voraus für Ihre Antwort Hülya   von Hülya7171, 24.05.2015

Wir kennen zwar keine Studie von Oberfeld et. al. aus dem Jahr 2005, jedoch hat Oberfeld et. al. einen Versuch im Jahr 2005 in einer Schule und nicht unter Laborbedingungen durchgeführt. Dabei wurden Abschirmstoffe, von denen keine technischen Daten vorhanden sind, von einer Seite zur anderen geschoben und das EEG (unter nicht dokumentierten Bedingungen) von Probanden gemessen. Als "Testsender" fungierte eine gewöhnliche Mobilfunkstation in der Nachbarschaft. Dies ist unwissenschaftlich, da natürlich die Auslastung der Station hätte bekannt sein müssen, um zumindest eine Konstante zu erhalten - tatsächlich war die Auslastung jedoch unbekannt.
Obwohl es mehrere Anfragen des Betreibers der Station dazu gab, wurden die Ergebnisse des Versuchs nie wissenschaftlich publiziert - es besteht aus heutiger Sicht die berechtigte Vermutung, dass eine Versuchsanordnung dieser Qualität niemals eine Publikation gerechtfertigt hätte und daher nicht publiziert wurd. Lediglich in einer Presseaussendung der Salzburger Landeskorrespondenz ist zu lesen, dass es diesen Versuch gegeben hat.
Zu "athermische Wirkungen" ist grundsätzlich zu sagen, dass das internationale Grenzwertekonzept der Weltgesundheitsorganisation WHO laufend überprüft wird. Darin fließen alle wissenschaftlich publizierten (!) Studienergebnisse mit ein, also auch die, welche die athermische Wirkungen zum Thema haben. Die Notwendigkeit zur Reduktion der Grenzwerte, in die ein 50-facher Sicherheitsfaktor eingezogen ist (das bedeutet, dass erst bei Überschreitung des 50-fachen des Grenzwertes überhaupt ein biologischer Effekt gemessen wird), besteht auch nach einem weiteren Jahrzehnt der intensiven  Forschung nicht.
 
Guten Tag Wir wohne zirka 300 m entfernt von einen handy und ORF Rundfunkmasten. Wir wohne seit 1 Jahr in…   von Georgee, 29.04.2015
Die Frage nach eventuellen Veränderungen an Sendeanlagen können natürlich nur die Betreiber beantworten. Grundsätzlich gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO aber keinen Zusammenhang zwischen Beschwerden…
Guten Tag Wir wohne zirka 300 m entfernt von einen handy und ORF Rundfunkmasten. Wir wohne seit 1 Jahr in unsernen Haus Seit zirka 3 - 4 Wochen leidem wir unter massiven Schlafstörungen wo kann man herausfinden ob. die Leistung der Sender in der letzten Zeit erhöht wurde MFG Weiß Georg   von Georgee, 29.04.2015

Die Frage nach eventuellen Veränderungen an Sendeanlagen können natürlich nur die Betreiber beantworten. Grundsätzlich gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO aber keinen Zusammenhang zwischen Beschwerden und den elektromagnetischen Funkfeldern, die von Sendeanlagen ausgestrahlt werden. Die WHO hat zum Thema Basisstationen und Gesundheit ein eigenes Factsheet herausgegeben, das Sie unter diesem Link finden: http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf
Ich interessiere mich für eine Dachterrassenwohnung in der Schottenfeldgasse in Wien. Bei der heutigen Besichtigung ist mir aufgefallen, dass auf…   von Romi, 26.04.2015
Sehr geehrte Frau S., der Personenschutz im Mobilfunkbereich ist in der verbindlich anzuwendenden ÖNORM E8850 geregelt, die die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation und der EU Ratsempfehlung…
Ich interessiere mich für eine Dachterrassenwohnung in der Schottenfeldgasse in Wien. Bei der heutigen Besichtigung ist mir aufgefallen, dass auf dem nahegelegenen Dach mehrere Sendemasten angebracht sind. Entfernung vielleicht 30 - 50 m. Mit welcher Strahlung ist hier zu rechnen? Danke, freundliche Grüße Romi S.   von Romi, 26.04.2015

Sehr geehrte Frau S., der Personenschutz im Mobilfunkbereich ist in der verbindlich anzuwendenden ÖNORM E8850 geregelt, die die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation und der EU Ratsempfehlung umsetzt. Für die Allgemeinbevölkerung und dauerhaften Aufenthalt inkludiert diese Norm einen Sicherheitsfaktor von 50 und trägt somit dem Vorsorgegedanken in hohem Maß Rechnung. Die eingesetzten Mobilfunkantennen haben aufgrund ihrer Bauweise eine Richtcharakteristik und senden ähnlich wie eine Stabtaschenlampe eine Art liegenden Kegel in die Richtung aus, in die sie "schauen".  Allgemein kann man sagen, dass der sogenannte Sicherheitsabstand direkt VOR den Antennen in ihrer Senderichtung bei ca 5 Meter liegt, dh bei größerer Entfernung wird der Personenschutzgrenzwert der ÖNORM E8850 bereits unterschritten. Die Immissionen nehmen dabei mit dem Quadrat der Entfernung ab. Aufgrund der Richtcharakteristik der Antennen liegt dieser Sicherheitsabstand unter, über, seitlich und hinter der Antenne üblicherweise bei < 1 m. Generell werden Sendeanlagen von den österreichischen Betreibern sogeplant, dass die Allgemeinbevölkerung keinen Zutritt zu dem Bereich innerhalb des Sicherheitsabstandes erlangen kann. Eine genaue Analyse der Immissionen würde daher Kenntnis der Senderichtungen, Entfernung und der Lage der von Ihnen in Betracht gezogenen Wohnung erfordern.
mit besten Grüßen Ihr Bürgerinnen-Forum-Team
Ich bin gerade in eine Dachgeschosswohnung gezogen. Auf dem Dach steht ein Handymast. Kann es sein, dass er ein hohes…   von Rudy, 07.04.2015
Selbstverständlich kann man so keine Ferndiagnose stellen, es kommt aber in seltenen Fällen vor, dass die Lüftungsanlage der Station defekt ist.Wenn Sie Mieter oder Besitzer…
Ich bin gerade in eine Dachgeschosswohnung gezogen. Auf dem Dach steht ein Handymast. Kann es sein, dass er ein hohes Pfeifen erzeugt, das ich hören kann? Einen Tinnitus kann ich ausschließen, da das Pfeifen lauter wird, wenn ich mich dem Mast nähere, und leiser, wenn ich weiter weggehe.   von Rudy, 07.04.2015

Selbstverständlich kann man so keine Ferndiagnose stellen, es kommt aber in seltenen Fällen vor, dass die Lüftungsanlage der Station defekt ist.
Wenn Sie Mieter oder Besitzer einer Wohnung sind: Setzen Sie sich mit Ihrer Hausverwaltung in Verbindung, die wird den Betreiber kontaktieren, damit der Schaden behoben wird.
Wenn Sie Eigentümer der Immobilie sind: Setzen Sie sich direkt mit dem Betreiber in Verbindung.
Sie haben auch die Möglichkeit die Station auf der Karte der Internetseite www.senderkataster.at zu lokalisieren und über die Mailfunktion eine Meldung zu senden.
Seit einem Jahr steht ein Handymasten in der NAchbarschaft (weniger als 200 m weit weg). Habe gehört, dass man da…   von Hedwig, 03.04.2015
 Wenn Sie mit „sensibel“ „elektrosensibel“ meinen können wir Ihnen so antworten: Manche Menschen sagen, sie spüren die Nähe von Handymasten und reagieren mit Beschwerden. Zwar…
Seit einem Jahr steht ein Handymasten in der NAchbarschaft (weniger als 200 m weit weg). Habe gehört, dass man da sensibel wird und mache mir sorgen, bitte antworten sie mir!   von Hedwig, 03.04.2015

 
Wenn Sie mit „sensibel“ „elektrosensibel“ meinen können wir Ihnen so antworten: Manche Menschen sagen, sie spüren die Nähe von Handymasten und reagieren mit Beschwerden. Zwar konnte noch nie ein Zusammenhang nachgewiesen werden, dennoch sind sie tatsächlich „elektrosensibel“. In seltenen Fällen kann die bloße Angst vor gesundheitlichen Problemen so groß sein, dass sie tatsächliche, unspezifische Symptome wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen auslöst. Gut kontrollierte Studien haben gezeigt, dass es keine physiologische Begründung für die Symptome gibt und dass sie nicht mit der Einwirkung von elektromagnetischen Feldern in Zusammenhang stehen. Die Beschwerden sind jedoch real und belastend, sollten ernst genommen und mit dem Arzt besprochen werden. Mögliche Gründe für die Befindlichkeitsstörungen können auch Einflussfaktoren des Umfeldes sein (schlechte Luft oder Beleuchtung in Innenräumen, Lärm, Stress, schwierige Lebenssituation etc.).
handysstrahlung ist ungesund, warum wird sonst das ohr heiss?   von Silvia, 03.04.2015
Es stimmt, beim Telefonieren wird das Ohr warm. Diese Wärme wird allerdings nicht durch die sehr geringe elektromagnetische Strahlung verursacht, sondern primär durch die Abdeckung…
handysstrahlung ist ungesund, warum wird sonst das ohr heiss?   von Silvia, 03.04.2015

Es stimmt, beim Telefonieren wird das Ohr warm. Diese Wärme wird allerdings nicht durch die sehr geringe elektromagnetische Strahlung verursacht, sondern primär durch die Abdeckung des Ohrs, wodurch es zu einem Wärmestau kommt. Außerdem wird – wie bei jedem elektrischen Gerät, das mit Batterie, Akku oder Netzstrom betrieben wird – ein Teil der „Betriebsenergie“ in Wärme umgewandelt und an die Umgebung abgegeben. Viele Menschen empfinden diesen Effekt als unangenehm, deshalb raten auch wir zur Verwendung einer Freisprecheinrichtung.
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